Brachflächen - Gewerbe - Entwicklung

Am 09.09.2008 hat der Zweckverband Raum Kassel zusammen mit der HessenAgentur (HA) in einer alten Industriehalle des Unternehmensparks Kassel (UPK) eine Fachveranstaltung zur Umsetzung des Siedlungsrahmenkonzeptes durchgeführt:

Angebotsorientierte Bereitstellung gewerblich nutzbarer Flächen ist in der Region Kassel für neue Flächen weitgehend gewährleistet und wird interkommunal organisiert.
Das Gebot möglichst geringen Flächenverbrauchs erfordert aber den immer wieder neuen Blick auf die räumlichen Potentiale an integrierten Standorten. Die oft gering oder suboptimal genutzten Flächen in eine höherwertige Entwicklung zu bringen, ist ständiger Auftrag an interkommunales und kooperatives Handeln. Bei der Umsetzung von Einzelprojekten kann der ZRK Prozesse koordinieren und Interessenfragen bündeln; die Hauptverantwortung liegt aber natürlich bei den Eigentümern.


In 4 Blöcken wurde die Thematik vor ca. 50 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern „auf den Punkt“ gebracht:
  • Das Thema aus überregionaler Sicht; bundesweite Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, vorgetragen von Herrn Preuss vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU).
     
  • Das Thema aus regionaler Sicht mit Bezug zum Siedlungsrahmenkonzept des ZRK (Herr Krieger) und praktischen Erfahrungen bei der Standortkonversion (Herr Herzbruch, Stadt Kassel). Herr Burkhardt als Hausherr des Unternehmensparks Kassel stellte das eigene Erfolgsmodell vor und leitete über zu den
     
  • Statements zentraler Akteure: Herr Jürgens und Frau Drude (Bundesagentur für Immobilienaufgaben), Frau Ebling (aurelis Real Estate GmbH & Co. KG) und Frau Carstensen (Hessisches Immobilienmanagement) konnten jeweils die von ihnen zu entwickelnden Liegenschaften (Kasernen, Bahngelände und Landesliegenschaften) in ihrer Besonderheit vorstellen.
     
  • In einer Schlussrunde, die von Prof. em. Kopetzki geleitet wurde, wurde festgestellt, dass offen und engagiert ohne Konfrontation die Thematik aus Sicht der verschiedenen Akteure aktuell vertieft werden konnte und dass das Verständnis für die jeweils andere Seite gewachsen ist.

    Die Möglichkeit interkommunaler Koordination ist beim ZRK gegeben, sowohl organisatorisch als auch inhaltlich aufgrund der praktischen Erfahrungen mit dem Güterverkehrszentrum und interkommunalem Interessenausgleich (Geschäftsführer Ossowski, Bürgermeister Reuter); ein Netzwerk kompetenter Partner kann zur Verfügung stehen.
    Finanzielle Unterstützung zur Deckung unrentierlicher Kosten bei der Flächenentwicklung ist zum Teil schon möglich und sicherlich verbesserungsfähig und könnte in einen regionalen oder landesweiten Grundstücksfonds münden. Die Hessen Agentur als Mitveranstalter (Geschäftsführer Dr. Kreuziger; Moderation des Tages Herr Lüken-Isberner) wird die gemeinsamen Bemühungen weiterhin unterstützen.

 CD verfügbar unter Veröffentlichungen zu bestellen.


Empfang

            
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